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Die Lehrergewerkschaft diskutiert heute in Wien mit Bundesministerin Schmied über ihre Vorschläge (2-Stunden mehr im Unterricht).
Kommt es zu keiner Einigung droht ein Lehrerstreik.
Doch auch die Schüler sind in keinster Weise einverstanden, mit dem was da zum Großteil über ihren Köpfen entschieden wird. Der Grazer Stadtschulsprecher Gernot Thier meint im Interview, dass der Unmut der Schüler auch in einen Streit münden könnte. Er ist weder von den aktuellen Maßnahmen Schmieds begeistert, noch von der hochgelobten Gesamtschule – im Gegenteil.
Von der eigentlich nötigen Bildungsreform ist Österreich also noch sehr, sehr weit entfernt. Die Debatte um die Stundenerhöhung könnte ein Anstoß sein, oder aber eine nutzlose Diskussion auf Nebenschauplätzen.
Im Grazer Gemeinderat wurde sich gestern haupsächlich mit der eigenen Arbeit beschäftigt. Der Platz von Stadträtin Eva-Maria Fluch blieb frei. Ihr Vorgänger Gerhard Rüsch, jetztiger Stadtrat für Finanzen, zeigt im Interview auch keine Ambitionen das Finanzressort wieder abzugeben.
Die Nachfolge von Fluch war zwar nicht Verhandlungsgegenstand, aber doch immer wieder Anlass für Seitenhiebe der Opposition.
Gerald Grosz vom BZÖ sorgte mit einer Anfrage für einigen Unmut in der regierenden ÖVP. Er zeigte die Auftragsvergabe von Stadt und Partei an die Werbeagentur cb-Promotion auf und kritisierte fehlende öffentliche Ausschreibungen. Die Anfrage wird bearbeitet, der Stadtrechnungshof wird die Aufträge prüfen, Gerlad Grosz wurde von der Firma cb-Promotion wegen Ruf- und Geschäftsschädigungschädigung verklagt. (Kleine Zeitung dazu )
Heute am Mikrofon: Clemens Ticar und Michael Thurm
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