Die Uni brennt, das profil verteilt um und der SPIEGEL erklärt

 

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Bild: Daniel Weber (via flickr)

Bild: Daniel Weber (via flickr)

Der Protest der österreichischen Studentinnen und Studenten startete vor über einer Woche an der Akadamie der bildenden Künste in Wien. Es dauerte nicht lange und das Wiener Audimax wurde “besetzt”. Die Welle des Protestes schwappte schließlich auch noch in sämtliche österreichische Bundesländer über und hat bis dato zumindest dazu geführt, dass “Bildung” wieder ein Thema in den österreichischen Medien geworden ist.

Wirklich lesenswerte Artikel zu den brennenden Unis:
Philipp Sonderegger über die vertikale Organisation des Protestes
Luca Hammer schreibt über die Entwicklung im Wiener Audimax und die Rolle des Social Webs
Kluge und wichtige Worte von Lou Hefner

Leider noch kein Thema ist der aktuelle Protest im profil. Dort wird die “Umverteilunsgkeule” geschwungen und aufgelistet wie “ungerecht Österreich ist”. Geprägt wird der Begriff der “rot-weiß-roten” Zweiklassengesellschaft. “Eine Hälfte erwirtschaftet den Wohlstand, die andere konsumiert ihn.”

Außerdem gibt es ein Interview mit “Mr. Playboy” Hugh Hefner, das vor allem dadurch besticht, dass es ein Interview mit Hugh Hefner ist. Erkenntnisgewinne für den Leser gibt es kaum, außer dass Hugh Hefner auch mit “Brünetten geschlafen hat”.

Der SPIEGEL nimmt die neue schwarz-gelbe Regierung unter die Lupe und scheut nicht davor zurück, die Minister bereits vor ihrem Amtsantritt in verschiedene Kategorien einzuteilen. Ganz so verwerflich kann man das aber nicht finden, setzt die CDU/CSU doch auf einige Minister, die man in Deutschland bereits seit Längerem kennt.

Zu empfehlen diesmal ein Essay von Dirk Kubjuweit: “Sieg der Ängstlichkeit”

Und da wir den Herrn Kubjuweit zwar schätzen, ihn aber nicht verehren, sei hier noch der Hinweis auf die um 16.00 Uhr startende Demonstration vor der Grazer Hauptuni hingewiesen.

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