Theaterikone entführt im falschen Graz

 

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In Wien wird ein Kinofilm gedreht. Ein Film mit sperrigem Namen. Ein Film, der eigentlich in Graz spielt. Eine Komödie soll es werden. Der Fädenzieher ist hier Andreas Prochaska, ein Regisseur, der zuvor den Horrorfilm “In drei Tagen bist du tot” gedreht hat. Diesmal wird aber nicht auf SMS-Abruf getötet, sondern eine ältere Dame aus dem Krankenhaus entführt. Unabsichtlich greift man sich eine Kammerschauspielerin, keine geringere als Theaterikone Elfriede Ott. Gespielt wird Elfriede Ott von Elfriede Ott, die mit ihren 84 Jahren nach einer Karriere als Josefstadt-Ensemblemitglied und Schauspiellehrerin am Konservatorium ihr Kinofilmdebüt gibt. Eigentlich sagt der Filmtitel bereits alles:

Elfriede Ott im Interview

Elfriede Ott im Interview

Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott” ist nächstes Jahr in unseren Kinos zu sehen. Hauptdarsteller und Drehbuchautor ist Michael Ostrowski, der kürzlich erst in der Kiffer-Komödie “Contact High” auf der Kinoleinwand zu bewundern war. Schräge Komödien scheinen seine Spezialität zu sein. In weiteren Rollen spielen Andreas Kiendl, Gerhard Liebmann und Angelika Niedetzky.

die Grazer Wohnung

die Grazer Wohnung

Imre Withalm und Jan Hestmann waren während den Dreharbeiten in Wien am Set und haben sich mit den Hauptdarstellern und dem Regisseur unterhalten. Außerdem gab es einen Einblick in die Welt der Dreharbeiten.

Im ersten Teil des Beitrags schildert Imre Withalm die Geschehnisse vor und hinter der Kamera und spricht mit Andreas Prochaska und Michael Ostrowski.

der Typ im Koffer

der Typ im Koffer

Der zweite Teil ist voll und ganz Elfriede Ott gewidmet. Wenn eine Ikone vom Theater nach 84 Jahren zum ersten Mal für den Kinofilm spielt, kommen viele Fragen auf. Sie erzählt uns von ihrem Respekt, den Unterschieden vom Spielen auf der Bühne und vor der Kamera und über die Dreharbeiten als Erholung.

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Theaterikone entführt im falschen Graz8.2105
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Jan Hestmann

Halb Niederösterreicher, halb Norweger. Besessen von Filmen und deren Analysen, aber nicht weniger vom echten Leben. Holt gerne verschiedene Meinungen ein. Denn nicht nur im Film kommt es auf die Perspektive an.

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