Seit 2007 organisiert die französische Botschaft in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur den Lesewettbewerb “Prix des lycéens autrichiens”, der auch dieses Jahr wieder stattfindet. Österreichische Schüler fungieren dabei als Jury und verleihen einem französischen Jugendroman diese Auszeichnung.
Am 27.April wird der Sieger gekürt, der zwar kein Preisgeld erhält, jedoch auf einer anderen Weise profitiert: sein französisches Buch wird ins Deutsche übersetzt und hierzulande erhältlich sein.
Aus einer breiten Masse an Werken sind es schließlich 4 Autoren, die um den begehrten Preis rittern. Sie durften ihre Romane in den teilnehmenden Schulen vorstellen und standen bei anschließenden Diskussionen Rede und Antwort. Die Werke handeln von unterschiedlichen Themen wie der Rassismus- und Einwanderungsproblematik oder der Liebe.
Einer der vier Kandidaten ist Stéphane Servant mit seinem Buch “Guadalquivir“. Dieses handelt von einem jungen französischen Skinhead, der Halt und Orientierung im Leben sucht. Eine Reise mit seiner Großmutter nach Spanien stellt sein Leben dabei schlagartig auf den Kopf…
JUKreiz sprach mit Servant über die Hintergründe von “Guadalquivir”, die Besonderheit seines Werks und seinen Eindrücken von österreichischen Schülern.
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